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Statue

Solche verstümelten "Kunstwerke" sieht man in Rom an allen Ecken. Anderenorts hätte der Sperrmüll das Gelump schon längst entsorgt.

Rom ist eine alte Stadt, die von einem noch älteren Herrn regiert wird. Eigentlich ist so ziemlich alles aus Rom und was mit Rom zu tun hat recht alt. Das liegt daran, dass der Römer schlechthin nichts wegwerfen kann.

So hortet er alles und jedes und das ganze Zeug passt schon gar nicht mehr in die Häuser. Dshalb stellen die Römer ihre alten Sachen auf die Straße. Da spielt es keine Rolle, ob die Statuen keine Arme mehr haben oder ob ihnen gar der Kopf fehlt.


SchweizerGarde

Kaum jemand nimmt mehr Notiz von diesm nutzlos herumstehenden Urgestein - doch wegwerfen will es auch niemand

Für den Fremden- und Wallfahrtsverkehr ist diese Sitte eher förderlich. Gerne nimmt der geneigte Tourist die Beschwerlichkeiten, die durch herumstehende Gegenstände im Stadtbild verursacht werden, in Kauf - schließlich springt dabei so manch lustiges Foto heraus. Katholische Wallfahrer besuchen z.B. gern den Vatikan, ein kleiner Stadtteil in Zentrumsnähe, um sich mit den dort rumgammelnden Statuen ablichten zu lassen.