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Mariensäule

Nicht nur in Bayerisch-Schwaben, sondern auch in (Alt-)Bayerns Landeshauptstadt wird die Maria als „Säule“ verehrt.

Die sogenannten Mariensäule sind eine vom Aussterben bedrohte, alte Haustierrasse. Ursprünglich verbreitet in ganz Oberschwaben, wo jede Sau zum Säule wird (nein - kein Saulus zum Paulus, das war woanders zu anderer Zeit).

Jetzt existieren nur noch Restbestände auf abgelegenen Höfen. Ihren Namen haben die Mariensäule in Anlehnung an das Fest „Mariä Verkündigung“ erhalten. Die Säule werden nämlich ohne Eberle trächtig und ferkeln dann gern in der Zeit der Wintersonnenwende. Von daher ist es übertrieben, vom möglichen Aussterben dieser Haustierrassen zu reden.



Originalzitat: „Mir hent koi Eberle, mir brauchets net. Die Säule ferkele auch soo g’nug.“

Siehe auch: Himmelsau, Himmelsauen

siehe vielleicht: Schweinepriester, Saubär

Siehe besser nicht: Brauchtum in Oberschwaben:

Hat nur wenig zu tun mit: Marienkäfer - Maria fährt Volkswagen