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Der Leichtsinn ist eine besondere Form von Schwachsinn. Er steht im krassen Gegensatz zum Starksinn, welcher in besonders dafür eingerichteten Studios antainiert werden kann (siehe dazu den Knödelmann - ein Musterexemplar von Starksinnigkeit). Der Leichtsinn hingegen ist eine Begabung.

In der langen Geschichte der Heiligen gibt vor allem einen Vertreter, dem man mit recht ein hohes Maß an Leichtsinigkeit zuschreiben kann - der Heilige Heinrich Hasenbein, der, ohne es zu ahnen, leichtgläubig auf so ziemlich jeden Scharlatan des frühen Mittelalters reinfiel. So öffnete er auch die Klostertore, als eine Vorhut des ihnen feindlich gesonnenen Kleinfürsten, die ihn baten ihrem kranken Herren Einlass zu gewähren, dass er sich an der Tränke erfrische: "... wir ziehen alsdann von Dannen. Seid gewiss, Euch und Eurer Stadt wird kein Unheil widerfahren" so beteuerten sie. Heinrich Hasenbein wurde trotzdem heilig gesprochen, denn es fehlte noch ein Schuhputzpatron für die Leichtgläubigen - und wer wäre da besser geeignet als dieser.



siehe auch die anderen Sinne