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Im innerkirchlichen Sprachgebrauch werden die Kapitalgeber (Spender) für Zwecke der ortsansässigen Gemeinden als Kapitalisten bezeichnet. Sie sind für den Fortbestand der Gemeinde und des damit verbundenen örtlichen, sozialen Engagements unabdingbar. Deshalb werden sie von den Gemeindevorstehern umworben, wo es nur geht. Immer wieder finden sich die Namen der Kapitalisten auf Festschriften der Gemeinde. Eine immer wieder gern praktizierte Form der Anbiederung ist die Nennung im Gottesdienst. Auch ein hübscher Posten, selbstverständlich nur zu Repräsentationszwecken - ohne großen Arbeitseinsatz, ist oft recht Hilfreich.

Damit die Kapitalisten sich nicht aus der Gemeindearbeit zurückziehen, ist ein spezieller Dienst ins Leben gerufen worden: Der Arschkriecher. Er stattet in regelmäßigen Abständen den Geldsäcken in der Gemeinde einen Besuch ab und redet dem Kapitalisten nach dem Munde. Deshalb sei allen Arschkriechern an dieser Stelle, für ihren demütigen Dienst, in aller Form ein fettes Dankeschön ausgesprochen. Macht so weiter und immer schön sauber bleiben.



siehe dazu auch: Reichtum