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G8-Angela

Vereinsvorsitzende des deutschen Gartenzwergvereins Angela vor ihrem bisher höchstem Gipfel. Sie trägt die traditionelle Zipfelmütze und einen abnehmbaren Bart

Was viele nicht wussten - Schneewittchen hatte ursprünglich acht Zwerge. Der Achte aber war ein Gartenzwerg und wurde von den anderen abfällig nur G8 gerufen. Er wurde gemobbt, wo es nur ging. Auch Schneewittchen machte mit. Da dachten sich die Grimms: "Das kann nicht so weiter gehen. Die machen uns die schöne heile Märchenwelt kaputt." Und sie beschlossen für den Gartenzwerg Asyl im Vorgarten einer deutschen Durchschnittsfamilie zu beantragen. Den niedlichen Zwerg aber fanden andere Durchschnittsbürger auch schön und sie wurden neidisch auf die Durchschnitsfamilie mit Gartenzwerg. Sie stellten sich ebenfalls, zum Teil billige Kopien aus Fernost, Zwerge in ihre Gärten. Obwohl Neid eine Todsünde ist, machte diese Unsitte auch vor christlichen Durchschnittsbürgern nicht halt. Schließlich verbreitete sich die G8-Manie auf dem gesamten Erdenrund aus. Es gibt kaum noch ein Land, in dessen Vorgärten keine Gartenzwerge ihr Dasein fristen.

Der Gipfel von alledem ist das regelmäßige Treffen der führenden Gartenzwergsvereinsvorsitzenden der acht (in Anlehnung an G8 - dem Urgartenzwerg) wichtigsten gartenzwergproduzierenden Länder. Doch es ist nicht alles Gold was glänzt. Kritiker werfen den G8-Gipfel vor, ihre Vormachtstellung im internationalen Gartenzwerghandel schamlos zu ihren Gunsten auszunutzen und dabei die gartenzwergarmen Länder skrupellos an ihrer Entwicklung zu hindern - immer den eigenen Vorteil im Sinn.