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Furzkissen sind lange, ca. 3cm dicke Auflagen für die Kirchenbänke. Sie dienen dazu, gewisse Lautäußerungen der Kirchgänger während der Predigt abzudämpfen, damit die Gemeinde nicht durch allzuhäufiges Dazwischenfurzen aus dem Schlaf gerissen wird.

Da immer eine ganze Reihe von Kirchgängern gemeinsam in das selbe Furzkissen prunzen, hat es auch eine, nicht zu unterschätzende Gemeinschaft stiftende Komponente. Wer also dachte, die Bankauflage sei lediglich angeschafft worden um den Weicheiern der Gemeinde einen erträglichen Kirchaufenthalt zu ermöglichen, liegt hier falsch.

Die Erfindung des Furzkissens geht auf Martin Luther zurück, der zunächst die Bänke seiner Esstafel damit ausstaffierte. Als er zum Testessen(furzen) einlud, drohte das Experiment fast zu scheitern. Erst nach der überlieferten Aufforderung: "Was rülpset und furzet ihr nicht, hat es euch nicht geschmacket?" konnten die herausragenden Dämpungseigenschaften des Furzkissen festgestellt werden. Während des Einweihungs-Gottesdienstes gab der Gemeindechor ein stilles Furzkonzert in Schiss-Moll.