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Benediktiner

Benediktiner können recht gebildet dreinschauen (Dackelblick - doch lassen Sie sich nicht täuschen - es ist und bleibt ein Hund.

Der Benediktiner ist eine seltene Hunderasse, die durch ihre schwarze Färbung heute nicht nur bei Gruftie wieder in Mode kommt. Obwohl der Benediktiner mit seiner stattlichen Schulterhöhe von bis zu 1,60 Metern recht imposant daherkommt, ist er doch sehr genügsam und leicht zu halten. Seine Pflegeleichtigkeit erhält er vor allem mit der für Hunde außerordentlichen Eigenschaft, dass er sich selbst ausreichend gut wäscht. Nur selten muss der Hundehalter hier nachhelfen.

Die Benediktiner gehen auf Benedikt von Nursia aus dem 5. bis 6. Jahrhundert zurück, der auch ihr Namensgeber ist. Er legte die grundlegenden Eigenschaften fest, die auch heute noch als Maßstab für einen guten Benediktiner-Hund gelten. Aufgrund der Forderung nach zölibatärem Lebensstil, gestaltet sich der Nachwuchs als schwierig. Als Ausweg geht man den Weg der frühen Nachkommenschaft. Benediktiner-Welpen werden bis zum Ewigen Gelübde nicht als vollwertige Benediktiner angesehen und können. Dadurch kann die Nachkommenschaft in ausreichendem Maß gewährleistet.

Als prominentester Liebhaber von Benediktinern gilt der amtierende Papst, der sich deshalb auch den Namen Benedikt gegeben hat.



siehe auch: Münsterländer